Archiv für die Kategorie „Inseln“

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Die Insel Falster – authentisches Dänemark mit langen Sandstränden
Steilküste auf Falster

© „Gedser Odde“ von Hubertus45Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Mit der Form eines auf den Kopf gestellten Dreiecks ist Falster eine ostdänische Insel, die sich ihre Ursprünglichkeit bewahrt hat und trotzdem touristisch erschlossen ist. Auf den etwa 514 Quadratkilometern leben etwa 45.000 Einwohner, deren Geschichte bereits in der Steinzeit begann. Die hügelige Landschaft eiszeitlicher Prägung besitzt einen herben Charme und die langen, flach ins Meer abfallenden Sandstrände der Ostküste begeistern die Badegäste. Falster wird daher auch als „dänisches Südsee“ bezeichnet und bietet zahlreiche Wassersport-möglichkeiten. Angler können einen großen Fang machen und Urlauber das beliebte Reiseziel Dänemarks mit seinen landschaftlichen und kulturellen Facetten erkunden.

Als beste Reisezeit für Dänemark und auch für Falster gilt der Sommer, für Badeaktivitäten der Hochsommer. Das Klima ist von ozeanischer Prägung mit milden Wintern und nicht so heißen Sommern. In den Monaten Juli bis August liegt die Durchschnittstemperatur der Luft bei ca. 20,7 Grad Celsius. Im Wasser darf man auf 18 Grad Celsius hoffen. Oft ist es kälter. Die Insel Falster zählt viele Sonnentage und ist klimatisch wärmer als das übrige Dänemark. Gäste, die bei zu heißem Wetter oft mit Kreislaufproblemen reagieren, finden in Falster ein sonniges und dennoch nicht zu heißes Ferienziel. Wer wirklich warmes Wasser genießen möchte, sollte besser ein Ferienhaus an der Adria in Erwägung ziehen.

Radfahrer und Wanderer können in den Wäldern neue Kraft tanken. Falster ist eine sehr kinderfreundliche Insel und bietet auch den Kleinen interessante Abwechslung. Für die etwas Größeren liefert das Motorradmuseum im nördlichen Hafenort Stubbekobing Eindrücke des Mobilen, die begeistern. Ein Besuch in Nykobing lässt mit Ritterspielen und Fahrt mit einem alten Schiff, das Mittelalter aufleben. Im idyllischen Örtchen Vaeggerlose lässt sich eine Windmühle aus dem 18.Jahrhundert und eine Glasbläserei bestaunen. Zu den Städten in denen das Badeleben pulsiert, gehört das sonnige Marielyst mit seinen einladenden Geschäften und Restaurants.

Die Insel Falster bietet eine breite Palette ansprechender Unterkunftsmöglichkeiten. Je nach Gusto besteht die Wahl zwischen romantischen Bungalows, typisch dänischen Holz-Ferienhäusern, modernen Apartments bis hin zu Mehr-Sterne Hotels. Auch die Campingplätze befinden sich in landschaftlich schöner Umgebung, viele direkt am Meer. Im Süden der Insel, wo sich auch die 1200 Einwohner zählende Stadt Gedser befindet, ist mit starkem Wind zu rechnen. Davon profitieren die Segelsportler und die Betreiber von Windenergieanlagen. Die Insel Falster ist auch der Geburtsort der Künstlers Ansgar Kristensen, der an der königlichen Akademie in Kopenhagen studiert und jetzt in Düsseldorf lebt. Lassen wir uns von seiner malerischen Insel, die noch nicht überlaufen ist, inspirieren.

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Die drittgrößte Insel Dänemarks Fünen liegt zentral im Land und ist durch verschiedene Brücken- und Tunnelsysteme sowohl mit Seeland als auch mit Jütland und Langeland verbunden.

Landschaft auf Fünen

© „Fyn isl.Coast“ von Strokin.ruEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.

Natur und Landschaft von Fünen

Die Insel Fünen wird auch der Garten Dänemarks genannt, begründet wird dies durch die zahlreichen hier befindlichen gepflegten Garten- und Parkanlagen. Einladende Wälder laden zu ausgedehnten Wanderungen und Spaziergängen ein und an den zahlreichen Stränden der Insel kann man schöne Badeurlaube verbringen. Die kinderfreundlichen Strände laden zudem zu den verschiedensten Wassersportarten ein; egal ob man Tauchen, Segeln oder Surfen bevorzugt – auf der Insel Fünen ist nahezu alles möglich.

Fünen – Sehenswertes

Charakteristisch für die Insel Fünen sind zudem die mehr als 120 Schlösser und Herrensitze, welche unbedingt einen Besuch wert sind. Die Renaissance-Wasserburg Schloss Egeskov gilt als besterhaltenste in ganz Europa. Auch das Schloß Valdemar im unverwechselbaren Rokokostil ist einen Ausflug wert.

Für Naturliebhaber empfiehlt sich ein Ausflug zum so genannten Fjord baelt; hier können von einer Brücke oder dem Unterwassertunnel aus Schweinswale beobachtet werden.

Kulturinteressierte Touristen sollten den zahlreichen Hünengräbern und idyllischen Dorfkirchen einen Besuch abstatten. Auf der Insel Fünen gibt es aber auch zahlreiche Kunstwerkstätten, wo verschiedene Werke bedeutender Künstler erworben werden können.

Bedeutendste Stadt der Insel ist Odense, die Geburtsstadt des Schriftstellers Hans Christian Andersen. Die Stadt vermittelt noch heute mit ihren engen Gassen eine einzigartige Märchenstimmung. Das gemütliche Zentrum mit einer etwa 3 Kilometer langen Einkaufsmeile lädt zudem zum Bummeln und Einkaufen ein. Der Zoo der Stadt ist besonders bei Familien mit Kindern ein beliebtes Ausflugsziel.

Zudem gibt es in der Stadt Odense zahlreiche Museen; unter anderem das Hans-Christian-Andersen-Museum oder ein Freilichtmuseum, welches eindrucksvoll das Dorfleben vergangener Zeiten aufzeigt.

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Langeland – Landschaft und Geografisches
Landschaft auf Langeland

© „Langeland.landscape1“ von Strokin.RuEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.

Die Insel Langeland ist eine 52km lange und bis zu 11km breite Ostseeinsel in der Region Syddanmark in Dänemark. Sie kann vom Festland über ein System von Brücken erreicht werden. Etwa 14.000 Menschen bewohnen diese Insel, auf der sich knapp 700 10 bis 20 Meter Hohe Hügel befinden. Die Vegetation der Insel besteht vornehmlich aus lichten Mischwäldern und weiten Feldern. Die 120 km lange Küste bietet neben schönen Sanstränden auch zahlreiche einsame Buchten.

Touristen besuchen gerne das Ristinge-Kliff im Süden der Insel, das auch Südlangeland genannt wird. Ganz in der Nähe an der Südspitze der Insel befindet sich auch der Segel- und Fischerhafen namens Bagenkop und ein Militärstützpunkt aus dem kalten Krieg, der mittlerweile zu einem Museum umfunktioniert wurde.

Die bereits erwähnten hutförmigen Hügel dürften aus der Eiszeit stammen, aber ihre genaue Entstehungsgeschichte ist nicht vollständig geklärt. Diese aus Kies und Sand bestehenden Hügel, die nahezu die ganze Insel Langeland bedecken geben der Insel einen ganz eigenen Charakter.

Einen besonders guten Ausblick hat man vom Leuchtturm „Keldsnor Fyr“ aus. Dieser Turm besteht bereits seit 1905 und weist den Schiffen aus der Ostsee den Weg zum Langelandsbelt.

Die Insel Langeland ist ein ruhiges Paradies für Angler, doch auch Menschen, die ein paar ruhige Tage verbringen möchten sind auf der Insel genau richtig.

Ein 18 Loch Golfplatz wurde so angelegt, dass die umliegende Landschaft und Natur erhalten bleiben.
Besonders bei Familien sehr beliebt ist der Strand von Ristinge: ein 10 km langer Sandstrand mit weißem Sand lädt ein sich langsam über das flache Ufer in das kühlende Naß zu begeben. Wer die Insel auf eigene Faust erkunden möchte kann sich ein im Hafen ein Motorboot mieten.