Archiv für die Kategorie „Inseln“

postheadericon Römö

Römö: Inselperle an der dänischen Westküste

Die dänische Wattenmeerinsel Römö, dänisch: Rømø, gehört zu den beliebtesten Ferienzielen an der Nordseeküste. Mit 13,7 Kilometern Länge und etwa fünf Kilometern Breite ist die Insel ungefähr so groß wie die deutsche Nordseeinsel Föhr. Römö liegt wenige Kilometer nördlich von Sylt und ist seit 1948 durch den neun Kilometer langen Rømødamm mit dem dänischen Festland verbunden.

Strand auf Römö

© „Rømø Beach 2009“ von JesusOfSuburbiaEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.

Auf der kleinen Insel leben knapp 700 Einwohner, die sich auf elf Dörfer verteilen. Hauptort ist das an der Südostspitze liegende Havneby mit 320 Einwohnern. Havneby ist auch der Heimathafen für viele Krabbenkutter und für die Fähren von und nach List auf Sylt.

Das dänische Römö gehörte nach dem Deutsch-Dänischen Krieg 1864 zur preußischen Provinz Schleswig-Holstein. Nach der Volksabstimmung 1920 wurde die Insel zusammen mit dem übrigen Nordschleswig wieder dänisch. Zwischen 1940 und 1945 war Römö von deutschen Truppen besetzt. Aus dieser Zeit stammen zahlreiche Bunkeranlagen, die zum Teil zu besichtigen sind. Politisch gehört Römö heute zur Großkommune Tondern (Tønder).

Der sandige, größtenteils von Heide bewachsene Inselboden eignet sich nur wenig für ertragreiche Landwirtschaft. Die Inselbewohner sind in der Vergangenheit meist Schiffer, Fischer oder Kleinbauern gewesen. Einen wirtschaftlichen Boom erlebte die Insel im 17. und 18. Jahrhundert durch den Walfang. Viele der Männer von Römö haben damals zu den Besatzungen der Walfangflotten gehört. Kapitäne der Fangschiffe, die „Kommandeure“, konnten es zu großen Vermögen bringen.

Im Dorf Toftum ist der große Hof Kommandørgården, heute eine Außenstelle des dänischen Nationalmuseums, ein beeindruckendes Bauzeugnis, das zeigt, welche Pracht die Walfangkapitäne sich damals leisten konnten. Heute leben die Inselbewohner vor allem vom Tourismus.

Strände und Unterhaltungsangebote auf Römö

Hauptattraktion von Römö ist der riesige Dünenstrand, der als breitester (2,5 km bei Ebbe) Sandstrand im nördlichen Europa gilt. Insbesondere viele deutsche Urlauber wissen den Strand, das gesunde Seeklima und die kurtaxenfreien Unterkünfte in Pensionen, in den über 1000 Ferienhäusern und –wohnungen sowie in Campingzelten zu schätzen. Römö ist eine typische Familienurlaubs-Insel, die ohne ein großes Party-Angebot auskommt. Dennoch bietet die Insel allerhand an Unterhaltung und Sportmöglichkeiten: Außer beim Wattwandern, Nordic Walking, Reiten, Radeln und beim Nordseebaden kann man sich auch im Freizeitzentrum Rømø-Sommerland entspannen oder sich im Naturcenter Tønnisgård über Kultur und Natur der Insel informieren. Eine sportliche Spezialität ist das Strandsegel- und Buggykiting –Revier am Römöer Südstrand. Übrigens: Römö ist eine hundefreundliche Insel. Es gibt einen Hundewald und die Leinenpflicht am Strand gilt nicht im Halbjahr von Oktober bis April.

Highlights im Veranstaltungskalender von Römö sind vor allem das jährliche Jazz-Festival (erstes Juni-Wochenende), das Drachen-Festival im September und das Motorradtreffen zu Pfingsten.

postheadericon Dänische Südsee

Segelsportleren sind sie längst ein Begriff, doch sollte der zu Recht gute Ruf sich auch bei anderen Erholung Suchenden herumsprechen. Die Inseln zwischen Fünen, Halnæsbugt, Langeland und Ærø sind vielgestaltig, teilweise sehr klein und sehr idyllisch. Das Klima ist mild, denn die Inseln werden von den großflächigen Landmassen im Süden, Westen und Nordosten vor Wetterunbilden weitgehend geschützt. Die großen Inseln sind mit Fährlinien erschlossen, und praktisch alle verfügen über kleine Häfen und Liegeplätze für Segelboote und Kajaks. Für das Gebiet zwischen Drejø, Rudkøbing und Marstal ist Segelerfahrung nötig, denn hier ist das Wasser mit durchschnittlich zwei Metern Tiefe sehr flach; ein Motor ist meist notwendig, um den so genannten Marstalgrund zu passieren.

Obgleich die etwa 55 während der letzten Eiszeit entstandenen Inseln recht dünn besiedelt sind, findet der Urlauber genügend Einkaufsmöglichkeiten, um seine Vorräte zu ergänzen. Viele der Bewohner arbeiten in der Landwirtschaft oder im Fischfang. Auf den Inseln finden sich viele seltene Arten und Biotope, was dazu geführt hat, dass große Flächen als Naturreservat oder verwundbare Natur geschützt werden, so dass man diese zur Brutzeit der Vögel und Aufzuchtzeit der Jungtiere zwischen März und Mitte Juli nicht betreten darf.

Sport und Freizeit an der Dänischen Südsee

Neben dem Wassersport (Segeln, Kajak und Tauchen) sind Reiten, Wandern und Radwandern beliebte Freizeitbeschäftigungen auf den Inseln. Doch auch kulturell Spannendes findet sich in der dänischen Südsee: So finden sich hier alte Herrenhäuser wie das Gut Skovsgaard (= Waldhof) auf Langeland.

Komfortabel sind auch die Gasthöfe und Hotels der Insel, doch auch Ferienhäuser, Herbergen nicht nur für Jugendliche) und Zelt- und Campingplätze haben einen hohen Standard. Die Küche ist vielerorts regionaltypisch geprägt, bietet somit frischen Fisch und Meeresfrüchte, Obst, Gemüse und Fleisch aus eigener Produktion. Vieles davon lässt sich auch vor Ort erwerben und als schönes Mitbringsel aus dem Urlaub in die Heimat mitnehmen.

postheadericon Samsö

Samsö – Die Sonnenscheininsel im Kattegat

Die Fähre lässt sich Zeit. In ihrem Kielwasser tauchen Möwen. Der Ballast namens Hektik geht hier schon nach wenigen Seemeilen über Bord. Rund sechzig Minuten dauert die Überfahrt von Hou in Jütland nach Saelvig auf Samsö. Die Ostseeinsel Samsö liegt mitten im Kattegat zwischen Jütland und Seeland – und ist ein kleines Paradies.

Samsö wirbt mit den meisten Sonnentagen im Königreich Dänemark. Die Stimmung ist heiter und Gäste sind gern gesehen in einem der insgesamt 22 schmucken kleinen Dörfer, die sich über die 28 Kilometer lange und bis zu sieben Kilometer breite Insel verteilen.


Der Inselnorden bietet wunderbare Panoramablicke von sanften Hügeln. Bei klarer Sicht geht der Blick bis nach Jütland und hin zur kleinen Insel Tüno. Der Stauns Fjord mit seinen vielen kleinen Schären bietet vielen Seevögeln Schutz. Nordby, die „Hauptstadt“ des Nordens, hat die schönsten Fachwerkhäuser auf der ganzen Insel und einen idyllischen Dorfteich.

Im Inselsüden locken die Badegelegenheiten. Der zehn Kilometer lange Sandstrand in der flachen Saelvigbucht ist einer der eindrucksvollsten auf Samsö und bestes geeignet für Familien mit kleinen Kindern. Der Vesborg Fyr, ein schneeweißer Leuchtturm an der südwestlichen Spitze, markiert die geografische Mitte von Dänemark. Im Westen lassen sich Abend für Abend die schönsten Sonnenuntergänge bewundern.

Die mehr als 4.000 Samsinger, wie die Insulaner heißen, möchten ihr Paradies nicht missen. Und haben bis heute alle Vergnügungsparks von der Insel verbannt.

Zwischen Wiesen, Äckern, Weiden, Dünen und Strand lässt sich spazieren gehen, wandern oder mit dem Fahrrad die offene Landschaft erkunden. Segler und Angler fühlen sich hier auch wohl.

Samsö ist in jeder Hinsicht eine grüne Insel. Das Wort „Bio“ wird groß geschrieben. Denn die Insel versorgt sich mittlerweile nahezu autark mit Energie. Dafür steht neben Windkraft- und Biogasanlagen auch noch ein Sonnenkraftwerk bereit.

Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Campingplätze gibt es reichlich und in ganz unterschiedlicher Qualität und Preisklasse. Von den großen Bettenburgen ist Samsö bis heute verschont geblieben. In die Restaurants am Wege lockt fangfrischer Fisch – Flunder, Scholle und Steinbutt schmecken.

postheadericon Tasinge

Tåsinge – ein kleines Stück Skandinavien

Neben den großen Inseln Fünen und Südjütland bietet die Region Süddänemark auch viele kleine, überschaubare Inseln, welche vor allem für Freunde der Geschichte Skandinaviens, aber auch für Liebhaber der Flora und Fauna. Die dänische Insel Tåsinge beherbergt auf ihren überschaubar 70km² ca. 6.000 Einwohner und gehört zur Gemeinde Svendborg, welche zugleich die zweitgrößte Stadt der Insel Fünen ist. Tåsinge liegt südlich der Insel Fünen und verdankt ihren Namen der früheren Bezeichnung Thorsinge (abgeleitet vom Gattungsnamen des Donners, ‚Bett des Thor‘).

Valdemars Slot in Svendborg

Svendborg – Valdemars Slot“ von RriemannEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.

Die Orte Vindeby und Troense sind die beiden größten Städte der kleinen Insel, welche im Norden durch eine kleine Brücke mit Fünen und Svendborg verbunden ist. Zwei weitere, etwas größere Brücken führen im Süden der Insel über die Insel Siø (ca. 20 Einwohner) direkt nach Langeland (ca. 13.000 Einwohner). Das Wahrzeichen Tåsinges ist bis heute das Schloss ‚Valdemars slot‘, welches König Christian IV. (1577-1648) für seinen Sohn Waldemar Christian (1622-1656) auf der Insel bauen ließ. Skandinavien-Interessierte wissen mit den Namen Elvira Madigan und Sixten Sparre etwas anzufangen: Das wohl berühmteste, aber auch tragischste Liebespaar Skandinaviens (1889 erschossen aufgefunden) liegt auf dem Friedhof von Landet begraben.

Doch nicht nur für Freunde der skandinavischen Geschichte hält Tåsinge einige Überraschungen parat, auch Vogelfreunde werden auf der Insel interessante Beobachtungen machen können; das Tåsinge Vejle, ein seichtes Haff im Westen der Insel, beherbergt ins Besondere zur Brutzeit eine Vielzahl verschiedener Vogelarten, welche von einer großen Holzhütte in der Nähe des Tåsinge Vejles beobachten werden können. Das Haff umfasst ca. 60ha Land und bietet vor allem Vogelliebhabern ein einmaliges Naturschauspiel.

postheadericon Fünen

Die drittgrößte Insel Dänemarks Fünen liegt zentral im Land und ist durch verschiedene Brücken- und Tunnelsysteme sowohl mit Seeland als auch mit Jütland und Langeland verbunden.

Landschaft auf Fünen

© „Fyn isl.Coast“ von Strokin.ruEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.

Natur und Landschaft von Fünen

Die Insel Fünen wird auch der Garten Dänemarks genannt, begründet wird dies durch die zahlreichen hier befindlichen gepflegten Garten- und Parkanlagen. Einladende Wälder laden zu ausgedehnten Wanderungen und Spaziergängen ein und an den zahlreichen Stränden der Insel kann man schöne Badeurlaube verbringen. Die kinderfreundlichen Strände laden zudem zu den verschiedensten Wassersportarten ein; egal ob man Tauchen, Segeln oder Surfen bevorzugt – auf der Insel Fünen ist nahezu alles möglich.

Fünen – Sehenswertes

Charakteristisch für die Insel Fünen sind zudem die mehr als 120 Schlösser und Herrensitze, welche unbedingt einen Besuch wert sind. Die Renaissance-Wasserburg Schloss Egeskov gilt als besterhaltenste in ganz Europa. Auch das Schloß Valdemar im unverwechselbaren Rokokostil ist einen Ausflug wert.

Für Naturliebhaber empfiehlt sich ein Ausflug zum so genannten Fjord baelt; hier können von einer Brücke oder dem Unterwassertunnel aus Schweinswale beobachtet werden.

Kulturinteressierte Touristen sollten den zahlreichen Hünengräbern und idyllischen Dorfkirchen einen Besuch abstatten. Auf der Insel Fünen gibt es aber auch zahlreiche Kunstwerkstätten, wo verschiedene Werke bedeutender Künstler erworben werden können.

Bedeutendste Stadt der Insel ist Odense, die Geburtsstadt des Schriftstellers Hans Christian Andersen. Die Stadt vermittelt noch heute mit ihren engen Gassen eine einzigartige Märchenstimmung. Das gemütliche Zentrum mit einer etwa 3 Kilometer langen Einkaufsmeile lädt zudem zum Bummeln und Einkaufen ein. Der Zoo der Stadt ist besonders bei Familien mit Kindern ein beliebtes Ausflugsziel.

Zudem gibt es in der Stadt Odense zahlreiche Museen; unter anderem das Hans-Christian-Andersen-Museum oder ein Freilichtmuseum, welches eindrucksvoll das Dorfleben vergangener Zeiten aufzeigt.

postheadericon Mön

Mön ist eine kleine Insel von etwa 238 qkm in der Ostsee. Sie gehört zu Dänemark und liegt nordöstlich der wesentlich größeren Insel Falster.

Sie erinnert landschaftlich sehr stark an die bekannte deutsche Ostseeinsel Rügen. In der Tat waren die beiden Inseln Teile der selben Landnmasse, bevor sie durch Absenken des Landes und Überflutung getrennt wurden.

Kreidefelsen von Mön

© „Kreidefelsen von Møn“ von Rene.kernenEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

So gibt es im Osten der Insel tatsächlich einen Kreidefelsen, die sogenannten Möns Klint. Diese Steilküste zieht alljährlich viele Touristen aus ganz Europa an. Das besondere daran ist, dass sie häufig ihr Aussehen stark verändert, da öfters große Kreidebrüche in die Ostsee abstürzen. Das Land oberhalb der Klippe beherbergt eine erstaunliche Vielfalt von Tieren und Pflanzen auf engstem Raum.

Strände und Sehenswürdigkeiten auf Mön

Auf Mön gibt es auch einige schöne Strände, die einen sanften Badetourismus gestatten. Die bekanntesten leigen bei Rabylille und Ulvshale.

Unter den kulturellen Sehenswürdigkeiten sind vor allem die steinzeitlichen Megalithgräber, die über die ganze Insel verteilt vorzufinden sind.

Weitere Sehenswürdigkeiten Möns sind das Schloss Liselund, in dem ein Haus des Dänischen Nationalmuseums untergebracht ist, der Märchenwald von Ulvshale, in dem viele Filzfiguren stehen und diesen Wald nahezu einzigartig lebendig machen. Außerdem liegt am Nordwestzipfel Möns der Fischerort Nyord. Dieses malerische Dorf ist komplett von einem Naturschutzgebiet umgeben. Dort haben viele seltene Vogelarten ihre Heimat. Deshalb ist gerade bei Vogelfreunden dieses Gebiet ein wahres El Dorado. Doch auch andere seltene Tier- und Pflanzenarten sind bei Nyord heimisch.

Im Südosten Möns liegt Klintholm Havn. Er ist in erster Linie bei Seglern als Anlegehafen beliegt. Doch auch Fischer fahren von dort raus aufs Meer und verkaufen dort auch ihre Fänge.

postheadericon Langeland

Langeland – Landschaft und Geografisches
Landschaft auf Langeland

© „Langeland.landscape1“ von Strokin.RuEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.

Die Insel Langeland ist eine 52km lange und bis zu 11km breite Ostseeinsel in der Region Syddanmark in Dänemark. Sie kann vom Festland über ein System von Brücken erreicht werden. Etwa 14.000 Menschen bewohnen diese Insel, auf der sich knapp 700 10 bis 20 Meter Hohe Hügel befinden. Die Vegetation der Insel besteht vornehmlich aus lichten Mischwäldern und weiten Feldern. Die 120 km lange Küste bietet neben schönen Sanstränden auch zahlreiche einsame Buchten.

Touristen besuchen gerne das Ristinge-Kliff im Süden der Insel, das auch Südlangeland genannt wird. Ganz in der Nähe an der Südspitze der Insel befindet sich auch der Segel- und Fischerhafen namens Bagenkop und ein Militärstützpunkt aus dem kalten Krieg, der mittlerweile zu einem Museum umfunktioniert wurde.

Die bereits erwähnten hutförmigen Hügel dürften aus der Eiszeit stammen, aber ihre genaue Entstehungsgeschichte ist nicht vollständig geklärt. Diese aus Kies und Sand bestehenden Hügel, die nahezu die ganze Insel Langeland bedecken geben der Insel einen ganz eigenen Charakter.

Einen besonders guten Ausblick hat man vom Leuchtturm „Keldsnor Fyr“ aus. Dieser Turm besteht bereits seit 1905 und weist den Schiffen aus der Ostsee den Weg zum Langelandsbelt.

Die Insel Langeland ist ein ruhiges Paradies für Angler, doch auch Menschen, die ein paar ruhige Tage verbringen möchten sind auf der Insel genau richtig.

Ein 18 Loch Golfplatz wurde so angelegt, dass die umliegende Landschaft und Natur erhalten bleiben.
Besonders bei Familien sehr beliebt ist der Strand von Ristinge: ein 10 km langer Sandstrand mit weißem Sand lädt ein sich langsam über das flache Ufer in das kühlende Naß zu begeben. Wer die Insel auf eigene Faust erkunden möchte kann sich ein im Hafen ein Motorboot mieten.

postheadericon Seeland

Mit einer Gesamtfläche von über 7.000 Quadratkilometern ist Seeland die größte dänische Insel und damit wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes. In der Region Seeland befindet sich die Hauptstadt des Landes Kopenhagen, welche man unbedingt besichtigen sollte. Neben der weltbekannten Kleinen Meerjungfrau lohnt hier haupsächlich ein Besuch des Vergnügungsparkes Tivoli. Auch kulturell hat Kopenhagen Einiges zu bieten. Neben zahlreichen Museen beeindrucken vor allem die zahlreichen Schlösser rund um die Stadt; bedeutendste Beispiele sind Schloss Amalienborg und Schloss Christiansborg. Desweiteren gibt es in der Stadt Kopenhagen die längste Fußgängerzone Europas.

Neben Kopenhagen ist Roskilde ein weiteres lohnendes Ausflugsziel in der Region Seeland. Die Domkirche der Stadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Zudem findet hier jährlich ein bekanntes Rockfestival statt. Das Museum für Wikingerschiffe ist ein weiteres lohnendes Ausflugsziel der Stadt Roskilde.

Nicht weit von Kopenhagen entfernt befindet sich die Stadt Helsingør; Touristen reisen hauptsächlich hierhin, um das berühmte Schloß Kronborg, bekannt aus Shakespeares Hamlet, zu besichtigen. Zudem ist der Ort ein beliebter Ausgangspunkt für Tagestouren in das benachbarte Land Schweden.

Strände und Natur auf Seeland

Seeland ist auch für einen Badeurlaub perfekt geeignet. Die hier befindlichen Sandstrände gehören zu den saubersten und kinderfreundlichsten in ganz Europa. Neben den schönen Sandstränden findet man auf der Insel Seeland aber auch ausgedehnte Wälder, Steilküsten und Kreidefelsen. Seeland ist ein eher flaches Land mit weiten Wiesen und schönen Wäldern. Unzählige Seen und Bäche auf der Insel Seeland sind ein Paradies für Angler. Auch Surfen, Segeln und Tauchen kann man an den schönen Stränden der Insel. Besonderes Augenmerk wird hier auf den Golfsport gelegt; in der Region Seeland gibt es zahlreiche Golfplätze.

Für Familien mit Kindern ist die Region Seeland wie geschaffen. Zahlreiche Freizeit- und Vergnügungsparks lassen hier gewiss keine Langeweile aufkommen. Neben dem oben erwähnten Tivoli ist das Sommerland der größte Vergnügungspark der Region. Ein Wasserland, Karussels und Schießstände begeistern hier vor allem die kleinen Besucher. Auch das Bonbonland bietet seinen Gästen mehr als 70 Attraktionen.

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Ärö – geografische Lage

Die Insel Ärö liegt im äußersten Südwesten der dänische Inselwelt und somit recht nah gegenüber der schleswig-holsteinischen Küste. Die Insel zeichnet sich vor allem durch ihre ruhige Lage ist, da sie die einzige der großen Inseln Dänemarks ist, die nicht über Brücken mit anderen Teilen des Landes verbunden ist. Dies hat nicht nur einen geringen Durchgangsverkehr zur Folge sondern auch eine sehr gemäßigte und stille Infrastruktur in den Bereichen Tourismus und Verkehr.

Die Insel Ärö besteht insgesamt aus sechs verschiedenen Gemeinden, wobei der Ort Rise das wichtigste Anlaufzentrum der Insel darstellt. Mit gerade einmal 7.000 Einwohnern ist das gesamte Inselgelände dennoch äußerst ruhig und wir vor allem von Touristen geschätzt, die sich einen ruhigen Urlaub wünschen, der zum Baden einlädt oder einfache Möglichkeiten bietet, die Seele baumeln zu lassen. Vor allem Angler genießen die vielfältigen Strände der Insel Ärö, um hier ungestört ihrem Hobby nachgehen zu können, ebenso wie sich nicht selten Künstler auf der Insel treffen lassen, die die Idylle und Ruhe des Geländes in Bildern festhalten möchten.

Südstrand von Ärö

© „Årø Sydstrand 2“ von RokerHROEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.

Entspannung oder Aktivurlaub auf Ärö

Natürlich bietet die Insel Ärö auch reizvolle Strände mit den Möglichkeiten zum Baden in der Ostsee. Gerade in Bregninge und Tranderup lassen sich weitgezogene Strände finden, die nicht nur zum Ausruhen, sondern auch zu Spaziergängen einladen. Ebenso werden Wanderungen durch das wiesenreiche und idyllische Binnenland der Insel mit seinen kleinen Hügeln sehr geschätzt. Hierbei laden vor allem Sehenswürdigkeiten wie die Norburg und andere, kleine Bauten aus dem Mittelalter zum Tanken von Kultur ein, die die dänische Geschichte im Mittelalter beleuchten und das teilweise harte Leben mitten in der Ostsee vor Augen führen. Von dem Stress und der Härte der Witterungen merken Touristen auf der Insel Ärö jedoch heute nichts mehr – hierfür sorgt die Ruhe in Idylle, die die ruhige Insel in all ihren Teilen ausstrahlt und deshalb zu einem Geheimtipp vor alle Urlauber macht, die keine großen Events oder Sehenswürdigkeiten für einen gelungenen Urlaub brauchen, sondern lediglich Ruhe und Entspannung suchen.

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Die Insel Falster – authentisches Dänemark mit langen Sandstränden
Steilküste auf Falster

© „Gedser Odde“ von Hubertus45Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Mit der Form eines auf den Kopf gestellten Dreiecks ist Falster eine ostdänische Insel, die sich ihre Ursprünglichkeit bewahrt hat und trotzdem touristisch erschlossen ist. Auf den etwa 514 Quadratkilometern leben etwa 45.000 Einwohner, deren Geschichte bereits in der Steinzeit begann. Die hügelige Landschaft eiszeitlicher Prägung besitzt einen herben Charme und die langen, flach ins Meer abfallenden Sandstrände der Ostküste begeistern die Badegäste. Falster wird daher auch als „dänisches Südsee“ bezeichnet und bietet zahlreiche Wassersport-möglichkeiten. Angler können einen großen Fang machen und Urlauber das beliebte Reiseziel Dänemarks mit seinen landschaftlichen und kulturellen Facetten erkunden.

Als beste Reisezeit für Dänemark und auch für Falster gilt der Sommer, für Badeaktivitäten der Hochsommer. Das Klima ist von ozeanischer Prägung mit milden Wintern und nicht so heißen Sommern. In den Monaten Juli bis August liegt die Durchschnittstemperatur der Luft bei ca. 20,7 Grad Celsius. Im Wasser darf man auf 18 Grad Celsius hoffen. Oft ist es kälter. Die Insel Falster zählt viele Sonnentage und ist klimatisch wärmer als das übrige Dänemark. Gäste, die bei zu heißem Wetter oft mit Kreislaufproblemen reagieren, finden in Falster ein sonniges und dennoch nicht zu heißes Ferienziel. Wer wirklich warmes Wasser genießen möchte, sollte besser ein Ferienhaus an der Adria in Erwägung ziehen.

Radfahrer und Wanderer können in den Wäldern neue Kraft tanken. Falster ist eine sehr kinderfreundliche Insel und bietet auch den Kleinen interessante Abwechslung. Für die etwas Größeren liefert das Motorradmuseum im nördlichen Hafenort Stubbekobing Eindrücke des Mobilen, die begeistern. Ein Besuch in Nykobing lässt mit Ritterspielen und Fahrt mit einem alten Schiff, das Mittelalter aufleben. Im idyllischen Örtchen Vaeggerlose lässt sich eine Windmühle aus dem 18.Jahrhundert und eine Glasbläserei bestaunen. Zu den Städten in denen das Badeleben pulsiert, gehört das sonnige Marielyst mit seinen einladenden Geschäften und Restaurants.

Die Insel Falster bietet eine breite Palette ansprechender Unterkunftsmöglichkeiten. Je nach Gusto besteht die Wahl zwischen romantischen Bungalows, typisch dänischen Holz-Ferienhäusern, modernen Apartments bis hin zu Mehr-Sterne Hotels. Auch die Campingplätze befinden sich in landschaftlich schöner Umgebung, viele direkt am Meer. Im Süden der Insel, wo sich auch die 1200 Einwohner zählende Stadt Gedser befindet, ist mit starkem Wind zu rechnen. Davon profitieren die Segelsportler und die Betreiber von Windenergieanlagen. Die Insel Falster ist auch der Geburtsort der Künstlers Ansgar Kristensen, der an der königlichen Akademie in Kopenhagen studiert und jetzt in Düsseldorf lebt. Lassen wir uns von seiner malerischen Insel, die noch nicht überlaufen ist, inspirieren.