Archiv für die Kategorie „Inseln“

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Römö: Inselperle an der dänischen Westküste

Die dänische Wattenmeerinsel Römö, dänisch: Rømø, gehört zu den beliebtesten Ferienzielen an der Nordseeküste. Mit 13,7 Kilometern Länge und etwa fünf Kilometern Breite ist die Insel ungefähr so groß wie die deutsche Nordseeinsel Föhr. Römö liegt wenige Kilometer nördlich von Sylt und ist seit 1948 durch den neun Kilometer langen Rømødamm mit dem dänischen Festland verbunden.

Strand auf Römö

© „Rømø Beach 2009“ von JesusOfSuburbiaEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.

Auf der kleinen Insel leben knapp 700 Einwohner, die sich auf elf Dörfer verteilen. Hauptort ist das an der Südostspitze liegende Havneby mit 320 Einwohnern. Havneby ist auch der Heimathafen für viele Krabbenkutter und für die Fähren von und nach List auf Sylt.

Das dänische Römö gehörte nach dem Deutsch-Dänischen Krieg 1864 zur preußischen Provinz Schleswig-Holstein. Nach der Volksabstimmung 1920 wurde die Insel zusammen mit dem übrigen Nordschleswig wieder dänisch. Zwischen 1940 und 1945 war Römö von deutschen Truppen besetzt. Aus dieser Zeit stammen zahlreiche Bunkeranlagen, die zum Teil zu besichtigen sind. Politisch gehört Römö heute zur Großkommune Tondern (Tønder).

Der sandige, größtenteils von Heide bewachsene Inselboden eignet sich nur wenig für ertragreiche Landwirtschaft. Die Inselbewohner sind in der Vergangenheit meist Schiffer, Fischer oder Kleinbauern gewesen. Einen wirtschaftlichen Boom erlebte die Insel im 17. und 18. Jahrhundert durch den Walfang. Viele der Männer von Römö haben damals zu den Besatzungen der Walfangflotten gehört. Kapitäne der Fangschiffe, die „Kommandeure“, konnten es zu großen Vermögen bringen.

Im Dorf Toftum ist der große Hof Kommandørgården, heute eine Außenstelle des dänischen Nationalmuseums, ein beeindruckendes Bauzeugnis, das zeigt, welche Pracht die Walfangkapitäne sich damals leisten konnten. Heute leben die Inselbewohner vor allem vom Tourismus.

Strände und Unterhaltungsangebote auf Römö

Hauptattraktion von Römö ist der riesige Dünenstrand, der als breitester (2,5 km bei Ebbe) Sandstrand im nördlichen Europa gilt. Insbesondere viele deutsche Urlauber wissen den Strand, das gesunde Seeklima und die kurtaxenfreien Unterkünfte in Pensionen, in den über 1000 Ferienhäusern und –wohnungen sowie in Campingzelten zu schätzen. Römö ist eine typische Familienurlaubs-Insel, die ohne ein großes Party-Angebot auskommt. Dennoch bietet die Insel allerhand an Unterhaltung und Sportmöglichkeiten: Außer beim Wattwandern, Nordic Walking, Reiten, Radeln und beim Nordseebaden kann man sich auch im Freizeitzentrum Rømø-Sommerland entspannen oder sich im Naturcenter Tønnisgård über Kultur und Natur der Insel informieren. Eine sportliche Spezialität ist das Strandsegel- und Buggykiting –Revier am Römöer Südstrand. Übrigens: Römö ist eine hundefreundliche Insel. Es gibt einen Hundewald und die Leinenpflicht am Strand gilt nicht im Halbjahr von Oktober bis April.

Highlights im Veranstaltungskalender von Römö sind vor allem das jährliche Jazz-Festival (erstes Juni-Wochenende), das Drachen-Festival im September und das Motorradtreffen zu Pfingsten.

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Ärö – geografische Lage

Die Insel Ärö liegt im äußersten Südwesten der dänische Inselwelt und somit recht nah gegenüber der schleswig-holsteinischen Küste. Die Insel zeichnet sich vor allem durch ihre ruhige Lage ist, da sie die einzige der großen Inseln Dänemarks ist, die nicht über Brücken mit anderen Teilen des Landes verbunden ist. Dies hat nicht nur einen geringen Durchgangsverkehr zur Folge sondern auch eine sehr gemäßigte und stille Infrastruktur in den Bereichen Tourismus und Verkehr.

Die Insel Ärö besteht insgesamt aus sechs verschiedenen Gemeinden, wobei der Ort Rise das wichtigste Anlaufzentrum der Insel darstellt. Mit gerade einmal 7.000 Einwohnern ist das gesamte Inselgelände dennoch äußerst ruhig und wir vor allem von Touristen geschätzt, die sich einen ruhigen Urlaub wünschen, der zum Baden einlädt oder einfache Möglichkeiten bietet, die Seele baumeln zu lassen. Vor allem Angler genießen die vielfältigen Strände der Insel Ärö, um hier ungestört ihrem Hobby nachgehen zu können, ebenso wie sich nicht selten Künstler auf der Insel treffen lassen, die die Idylle und Ruhe des Geländes in Bildern festhalten möchten.

Südstrand von Ärö

© „Årø Sydstrand 2“ von RokerHROEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.

Entspannung oder Aktivurlaub auf Ärö

Natürlich bietet die Insel Ärö auch reizvolle Strände mit den Möglichkeiten zum Baden in der Ostsee. Gerade in Bregninge und Tranderup lassen sich weitgezogene Strände finden, die nicht nur zum Ausruhen, sondern auch zu Spaziergängen einladen. Ebenso werden Wanderungen durch das wiesenreiche und idyllische Binnenland der Insel mit seinen kleinen Hügeln sehr geschätzt. Hierbei laden vor allem Sehenswürdigkeiten wie die Norburg und andere, kleine Bauten aus dem Mittelalter zum Tanken von Kultur ein, die die dänische Geschichte im Mittelalter beleuchten und das teilweise harte Leben mitten in der Ostsee vor Augen führen. Von dem Stress und der Härte der Witterungen merken Touristen auf der Insel Ärö jedoch heute nichts mehr – hierfür sorgt die Ruhe in Idylle, die die ruhige Insel in all ihren Teilen ausstrahlt und deshalb zu einem Geheimtipp vor alle Urlauber macht, die keine großen Events oder Sehenswürdigkeiten für einen gelungenen Urlaub brauchen, sondern lediglich Ruhe und Entspannung suchen.

postheadericon Alsen

Die Insel Alsen liegt im Süden Dänemarks in der Ostsee und ist mit einer Fläche von 321 km² und 51.852 (2009) Einwohnern die siebtgrößte dänische Insel. Alsen grenzt am Kleinen Belt im Osten, am Alsensund in westlicher Richtung und an der Flensburger Förde im Süden. Durch den Alsensund wird die Insel vom Festland getrennt. Die Insel gehört zur Sønderborg Kommune in der Region Syddanmark und bildet mit den benachbarten Orten eine charmante Urlaubsgegend mit maritimen Ambiente und skandinavischem Flair. Die Bevölkerung der Insel betreibt vorwiegend Landwirtschaft und Fischerei. Das größte Unternehmen ist die Firma Danfoss, die sich in Nordborg befindet. Die Insel Alsen bietet den Gästen schöne Badestrände und ausgezeichnete Lage im Segelrevier der dänischen Südsee.

Bekannte Städte auf Alsen

Mit ca. 30.000 Einwohnern ist Sønderborg die größte Stadt der Insel. Die liegt am Alsensund und bietet abwechslungsreiche Touristenattraktionen: eine gemütliche Innenstadt mit interessanter Fußgängerzone, charmanten Hafen mit vielen Cafés, Restaurants und Gaststätten sowie auch das alte historische Schloss Sønderborg. 7 km nordöstlich von Sonderburg entfernt bietet der kleine Ort Augustenburg viele Highlights unter anderem das schönste dänische Barockschloss Schloss Augustenborg mit einem großzügigen Park, die Schlosskirche von Augustenborg mit Marmorfußböden, üppiger Stuckdekorationen und blumenförmigen vergoldeten Holzschnitten. Im Schloss befindet sich auch ein Minimuseum mit thematischer Ausstellung über das Leben der Herzogfamilie. Im Süden der Insel Alsen liegt auch der sehenswerte Leuchtturm von Kegnæs, der einen großzügigen Ausblick nach Broagerland, Deutschland und Langeland bietet.

Im südlichen Teil der Insel liegen auf Kegnæs und bei Drejet einige der schönsten Badestrände Dänemarks. In ihrer Nähe befindet sich ein Campingplatz. Wander- und Radtouren kann man bei Blommeskobbel unternehmen – ein kleiner Wald an der Ostküste von Alsen.

Die Stadt Nordborg ist der Highlight im Norden der Insel. Die besticht mit idyllischen Wander- und Radwegen in sanfter Hügellandschaft und bietet viele Outdoor-Freizeitaktivitäten wie Golf, Tennis und Sightseeing. Zu den Sehenswürdigkeiten von Nordborg und Umgebung gehören das Schloss Nordborg neben dem Naturgebiet am Norburger See, die Lindewerft mit einer Rekonstruktion des Hjortspringboots, die archäologische Sammlung von Jørgen Rieck in Svenstrup und das Vagns Saab Museum an der Landstraße nach Nordborg in Svenstrup.

Die dänische Insel Alsen ist zudem für ihre abwechslungsreiche Angelreviere bekannt. Meerforellen angelt man überall an der Küste – im Osten der Insel, aber auch im Westen und im oder nördlich des Alsensunds. Im Winter sind Dorsch und Plattfischs die häufigste Beute, im Frühjahr wird Hering und in der Sommerzeit Aal geangelt.

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Geografische Besonderheiten der Insel Bornholm

Die Ostseeinsel Bornholm ist die östliche Insel des Landes Dänemark und beliebtes Urlaubsziel. Die 588 Quadratkilometer große Insel liegt etwa 150 Kilometer von der dänischen Hauptstadt Kopenhagen entfernt und verfügt meist über Steil- und Felsküste. Besonders imposant sind die mit einer Höhe von bis zu 22 Meter hohen Helligdommsklippen bei Tejn; ein imposanter Anblick. Im Südosten der Insel Bornholm findet der Urlauber jedoch auch schöne weite Sandstrände.

Bornholm – ideal für Aktiv- und Kultururlaub

Auch Aktivurlauber finden in den zahlreichen Wäldern der Insel umfangreiche Betätigungsfelder. So verfügt die Insel Bornholm über ein ausgedehntes Wander- und Radstreckennetz. Eine der schönsten Wanderstrecken auf der Insel Bornholm ist der so genannte Hammerknuden. Dieser etwa sieben Kilometer lange Wanderweg führt vorbei an imposanten Felsen und Klippen in einer landschaftlich äußerst reizvollen Umgebung.

Häuser auf Bornholm

© „Wybrzeze Bornholmu“ von Lilly M
(Malgorzata Milaszewska) [ CC BY-SA 3.0 ] Wikimedia C.

Für kulturell interessierte Touristen stehen auf der Insel Bornholm interessante Museen zur Verfügung. Die beliebtesten kulturellen Einrichtungen der Insel sind das Kunstmuseum Bornholm sowie das naturwissenschaftliche Museum. Im Kunstmuseum findet der interessierte Besucher sowohl Ölgemälder bekannter Bornholmer Künstler als auch schöne Skulpturen. Die älteste Burgruine Europas, die Ruine Hammershus sowie berühmte Rundkirchen und alte Hafenstädte sind weitere Anziehungspunkte auf der Insel.

Ein beliebtes Fotomotiv sind die unzähligen Mühlen auf der Insel Bornholm; hier findet der Urlauber sowohl Wasser- und Bockmühlen als auch holländische Mühlen.

Bekannt ist die Insel Bornholm zudem für die vielen Kunsthandwerker, die hier ihre Waren zum Verkauf anbieten. Eine schöne Urlaubserinnerung sind die zahlreichen Gegenstände aus Keramik, die aus Bornholmer Lehmerde hergestellt werden. Auch viele Glasbläser findet man auf der Insel.

Auch kulinarisch hat die Insel Bornholm Einiges zu bieten; nicht verpassen sollte man einen Besuch in einem der vielen Fischräuchereien, wo täglich frischer Fisch auf dem Speiseplan steht.

Das Angebot an Hotels, Pensionen und Jugendherbergen auf der Insel Bornholm ist umfangreich. Egal ob kostengünstiger Urlaub in einer Jugendherberge oder luxuriöser Urlaub in einem 5-Sterne-Hotel; auf Bornholm ist alles möglich.

Die Insel Bornholm ist bequem mit der Fähre zu erreichen, jedoch verfügt Bornholm auch über einen Flughafen.

postheadericon Dänische Südsee

Segelsportleren sind sie längst ein Begriff, doch sollte der zu Recht gute Ruf sich auch bei anderen Erholung Suchenden herumsprechen. Die Inseln zwischen Fünen, Halnæsbugt, Langeland und Ærø sind vielgestaltig, teilweise sehr klein und sehr idyllisch. Das Klima ist mild, denn die Inseln werden von den großflächigen Landmassen im Süden, Westen und Nordosten vor Wetterunbilden weitgehend geschützt. Die großen Inseln sind mit Fährlinien erschlossen, und praktisch alle verfügen über kleine Häfen und Liegeplätze für Segelboote und Kajaks. Für das Gebiet zwischen Drejø, Rudkøbing und Marstal ist Segelerfahrung nötig, denn hier ist das Wasser mit durchschnittlich zwei Metern Tiefe sehr flach; ein Motor ist meist notwendig, um den so genannten Marstalgrund zu passieren.

Obgleich die etwa 55 während der letzten Eiszeit entstandenen Inseln recht dünn besiedelt sind, findet der Urlauber genügend Einkaufsmöglichkeiten, um seine Vorräte zu ergänzen. Viele der Bewohner arbeiten in der Landwirtschaft oder im Fischfang. Auf den Inseln finden sich viele seltene Arten und Biotope, was dazu geführt hat, dass große Flächen als Naturreservat oder verwundbare Natur geschützt werden, so dass man diese zur Brutzeit der Vögel und Aufzuchtzeit der Jungtiere zwischen März und Mitte Juli nicht betreten darf.

Sport und Freizeit an der Dänischen Südsee

Neben dem Wassersport (Segeln, Kajak und Tauchen) sind Reiten, Wandern und Radwandern beliebte Freizeitbeschäftigungen auf den Inseln. Doch auch kulturell Spannendes findet sich in der dänischen Südsee: So finden sich hier alte Herrenhäuser wie das Gut Skovsgaard (= Waldhof) auf Langeland.

Komfortabel sind auch die Gasthöfe und Hotels der Insel, doch auch Ferienhäuser, Herbergen nicht nur für Jugendliche) und Zelt- und Campingplätze haben einen hohen Standard. Die Küche ist vielerorts regionaltypisch geprägt, bietet somit frischen Fisch und Meeresfrüchte, Obst, Gemüse und Fleisch aus eigener Produktion. Vieles davon lässt sich auch vor Ort erwerben und als schönes Mitbringsel aus dem Urlaub in die Heimat mitnehmen.

postheadericon Falster

Die Insel Falster – authentisches Dänemark mit langen Sandstränden
Steilküste auf Falster

© „Gedser Odde“ von Hubertus45Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

Mit der Form eines auf den Kopf gestellten Dreiecks ist Falster eine ostdänische Insel, die sich ihre Ursprünglichkeit bewahrt hat und trotzdem touristisch erschlossen ist. Auf den etwa 514 Quadratkilometern leben etwa 45.000 Einwohner, deren Geschichte bereits in der Steinzeit begann. Die hügelige Landschaft eiszeitlicher Prägung besitzt einen herben Charme und die langen, flach ins Meer abfallenden Sandstrände der Ostküste begeistern die Badegäste. Falster wird daher auch als „dänisches Südsee“ bezeichnet und bietet zahlreiche Wassersport-möglichkeiten. Angler können einen großen Fang machen und Urlauber das beliebte Reiseziel Dänemarks mit seinen landschaftlichen und kulturellen Facetten erkunden.

Als beste Reisezeit für Dänemark und auch für Falster gilt der Sommer, für Badeaktivitäten der Hochsommer. Das Klima ist von ozeanischer Prägung mit milden Wintern und nicht so heißen Sommern. In den Monaten Juli bis August liegt die Durchschnittstemperatur der Luft bei ca. 20,7 Grad Celsius. Im Wasser darf man auf 18 Grad Celsius hoffen. Oft ist es kälter. Die Insel Falster zählt viele Sonnentage und ist klimatisch wärmer als das übrige Dänemark. Gäste, die bei zu heißem Wetter oft mit Kreislaufproblemen reagieren, finden in Falster ein sonniges und dennoch nicht zu heißes Ferienziel. Wer wirklich warmes Wasser genießen möchte, sollte besser ein Ferienhaus an der Adria in Erwägung ziehen.

Radfahrer und Wanderer können in den Wäldern neue Kraft tanken. Falster ist eine sehr kinderfreundliche Insel und bietet auch den Kleinen interessante Abwechslung. Für die etwas Größeren liefert das Motorradmuseum im nördlichen Hafenort Stubbekobing Eindrücke des Mobilen, die begeistern. Ein Besuch in Nykobing lässt mit Ritterspielen und Fahrt mit einem alten Schiff, das Mittelalter aufleben. Im idyllischen Örtchen Vaeggerlose lässt sich eine Windmühle aus dem 18.Jahrhundert und eine Glasbläserei bestaunen. Zu den Städten in denen das Badeleben pulsiert, gehört das sonnige Marielyst mit seinen einladenden Geschäften und Restaurants.

Die Insel Falster bietet eine breite Palette ansprechender Unterkunftsmöglichkeiten. Je nach Gusto besteht die Wahl zwischen romantischen Bungalows, typisch dänischen Holz-Ferienhäusern, modernen Apartments bis hin zu Mehr-Sterne Hotels. Auch die Campingplätze befinden sich in landschaftlich schöner Umgebung, viele direkt am Meer. Im Süden der Insel, wo sich auch die 1200 Einwohner zählende Stadt Gedser befindet, ist mit starkem Wind zu rechnen. Davon profitieren die Segelsportler und die Betreiber von Windenergieanlagen. Die Insel Falster ist auch der Geburtsort der Künstlers Ansgar Kristensen, der an der königlichen Akademie in Kopenhagen studiert und jetzt in Düsseldorf lebt. Lassen wir uns von seiner malerischen Insel, die noch nicht überlaufen ist, inspirieren.

postheadericon Fünen

Die drittgrößte Insel Dänemarks Fünen liegt zentral im Land und ist durch verschiedene Brücken- und Tunnelsysteme sowohl mit Seeland als auch mit Jütland und Langeland verbunden.

Landschaft auf Fünen

© „Fyn isl.Coast“ von Strokin.ruEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.

Natur und Landschaft von Fünen

Die Insel Fünen wird auch der Garten Dänemarks genannt, begründet wird dies durch die zahlreichen hier befindlichen gepflegten Garten- und Parkanlagen. Einladende Wälder laden zu ausgedehnten Wanderungen und Spaziergängen ein und an den zahlreichen Stränden der Insel kann man schöne Badeurlaube verbringen. Die kinderfreundlichen Strände laden zudem zu den verschiedensten Wassersportarten ein; egal ob man Tauchen, Segeln oder Surfen bevorzugt – auf der Insel Fünen ist nahezu alles möglich.

Fünen – Sehenswertes

Charakteristisch für die Insel Fünen sind zudem die mehr als 120 Schlösser und Herrensitze, welche unbedingt einen Besuch wert sind. Die Renaissance-Wasserburg Schloss Egeskov gilt als besterhaltenste in ganz Europa. Auch das Schloß Valdemar im unverwechselbaren Rokokostil ist einen Ausflug wert.

Für Naturliebhaber empfiehlt sich ein Ausflug zum so genannten Fjord baelt; hier können von einer Brücke oder dem Unterwassertunnel aus Schweinswale beobachtet werden.

Kulturinteressierte Touristen sollten den zahlreichen Hünengräbern und idyllischen Dorfkirchen einen Besuch abstatten. Auf der Insel Fünen gibt es aber auch zahlreiche Kunstwerkstätten, wo verschiedene Werke bedeutender Künstler erworben werden können.

Bedeutendste Stadt der Insel ist Odense, die Geburtsstadt des Schriftstellers Hans Christian Andersen. Die Stadt vermittelt noch heute mit ihren engen Gassen eine einzigartige Märchenstimmung. Das gemütliche Zentrum mit einer etwa 3 Kilometer langen Einkaufsmeile lädt zudem zum Bummeln und Einkaufen ein. Der Zoo der Stadt ist besonders bei Familien mit Kindern ein beliebtes Ausflugsziel.

Zudem gibt es in der Stadt Odense zahlreiche Museen; unter anderem das Hans-Christian-Andersen-Museum oder ein Freilichtmuseum, welches eindrucksvoll das Dorfleben vergangener Zeiten aufzeigt.

postheadericon Langeland

Langeland – Landschaft und Geografisches
Landschaft auf Langeland

© „Langeland.landscape1“ von Strokin.RuEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.

Die Insel Langeland ist eine 52km lange und bis zu 11km breite Ostseeinsel in der Region Syddanmark in Dänemark. Sie kann vom Festland über ein System von Brücken erreicht werden. Etwa 14.000 Menschen bewohnen diese Insel, auf der sich knapp 700 10 bis 20 Meter Hohe Hügel befinden. Die Vegetation der Insel besteht vornehmlich aus lichten Mischwäldern und weiten Feldern. Die 120 km lange Küste bietet neben schönen Sanstränden auch zahlreiche einsame Buchten.

Touristen besuchen gerne das Ristinge-Kliff im Süden der Insel, das auch Südlangeland genannt wird. Ganz in der Nähe an der Südspitze der Insel befindet sich auch der Segel- und Fischerhafen namens Bagenkop und ein Militärstützpunkt aus dem kalten Krieg, der mittlerweile zu einem Museum umfunktioniert wurde.

Die bereits erwähnten hutförmigen Hügel dürften aus der Eiszeit stammen, aber ihre genaue Entstehungsgeschichte ist nicht vollständig geklärt. Diese aus Kies und Sand bestehenden Hügel, die nahezu die ganze Insel Langeland bedecken geben der Insel einen ganz eigenen Charakter.

Einen besonders guten Ausblick hat man vom Leuchtturm „Keldsnor Fyr“ aus. Dieser Turm besteht bereits seit 1905 und weist den Schiffen aus der Ostsee den Weg zum Langelandsbelt.

Die Insel Langeland ist ein ruhiges Paradies für Angler, doch auch Menschen, die ein paar ruhige Tage verbringen möchten sind auf der Insel genau richtig.

Ein 18 Loch Golfplatz wurde so angelegt, dass die umliegende Landschaft und Natur erhalten bleiben.
Besonders bei Familien sehr beliebt ist der Strand von Ristinge: ein 10 km langer Sandstrand mit weißem Sand lädt ein sich langsam über das flache Ufer in das kühlende Naß zu begeben. Wer die Insel auf eigene Faust erkunden möchte kann sich ein im Hafen ein Motorboot mieten.

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Lolland ist eine zu Dänemark gehörende Insel in der Ostsee. Mit eiener Fläche von etwa 1.243 qkm ist sie die viertgrößte dänische Insel. Es leben etwa 70.000 Menschen auf Lolland. Wichtigste Orte sind uner anderem Rödby, Nakskov, Nysted und Maribo.

Lolland – Natur und Landschaft
Landschaft auf Lolland

Bauernhof auf Lolland © Yoav Sinai | Dreamstime.com

Die Landschaft der Insel besteht vor allem aus Wäldern, einigen Wiesen und auch einigen Seen. Der Maribosee, in der Nähe des gleichnamigen Ortes, wird gerne von Sportfischern aufgesucht, da er reiche Fischgründe birgt.

Zudem ist die Insel sehr flach. Der höchste Punkt liegt gerade mal bei 25 Meter über dem Meer. Im Süden der Insel liegen einige Gebiete sogar leicht unter dem Meeresspiegel.

Fast überall auf Lolland befinden sich schöne Badestrände. Doch besitzt das Eiland auch jede Menge kulturelle Sehenswürdigkeiten.

Bekannte Orte auf Lolland

Nakskov ist der größte Ort der Insel. Er liegt im Südwesten und besitzt auch etwas Industrie. An Sehenswürdigkeiten ist das malerische Stadtbild aus dem 16- 18. Jahrhundert, die gotische St. Nikolaikirche aus dem 15. Jahrhundert und das Werfareal mit einem sowjetischen U-Boot erwähnenswert. Auch das neben der noch heute existierenden Zuckerfabrik liegende Dänische Zuckermuseum ist ein Besuch wert.

Auch Nysted besitzt den Charakter einer typischen, dänischen Kleinstadt mit seinen schönen Häusern und den netten Hafen.

Allgemein sind die sogenannten Landkirchen von Ravnsborg, welche über die ganze Insel verstreut liegen, ebenfalls eine bedeutende Sehenswürdigkeit. Sie wurden im Mittelalter im typischen nordischen Baustil erbaut.

Neben vielen Kirchen befinden sich sogenannte Runensteine, welche den Übergang des germanischen Glaubens zum christlichen Glauben gut symbolisieren.

Außerdem befinden sich auf Lolland die größten steinzeitlichen Ganggräber Dänemarks. Sie verleigen dem Besucher ein Bild von den schon beeindruckend guten Baukenntnissen der Steinzeitmenschen.

postheadericon Mön

Mön ist eine kleine Insel von etwa 238 qkm in der Ostsee. Sie gehört zu Dänemark und liegt nordöstlich der wesentlich größeren Insel Falster.

Sie erinnert landschaftlich sehr stark an die bekannte deutsche Ostseeinsel Rügen. In der Tat waren die beiden Inseln Teile der selben Landnmasse, bevor sie durch Absenken des Landes und Überflutung getrennt wurden.

Kreidefelsen von Mön

© „Kreidefelsen von Møn“ von Rene.kernenEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

So gibt es im Osten der Insel tatsächlich einen Kreidefelsen, die sogenannten Möns Klint. Diese Steilküste zieht alljährlich viele Touristen aus ganz Europa an. Das besondere daran ist, dass sie häufig ihr Aussehen stark verändert, da öfters große Kreidebrüche in die Ostsee abstürzen. Das Land oberhalb der Klippe beherbergt eine erstaunliche Vielfalt von Tieren und Pflanzen auf engstem Raum.

Strände und Sehenswürdigkeiten auf Mön

Auf Mön gibt es auch einige schöne Strände, die einen sanften Badetourismus gestatten. Die bekanntesten leigen bei Rabylille und Ulvshale.

Unter den kulturellen Sehenswürdigkeiten sind vor allem die steinzeitlichen Megalithgräber, die über die ganze Insel verteilt vorzufinden sind.

Weitere Sehenswürdigkeiten Möns sind das Schloss Liselund, in dem ein Haus des Dänischen Nationalmuseums untergebracht ist, der Märchenwald von Ulvshale, in dem viele Filzfiguren stehen und diesen Wald nahezu einzigartig lebendig machen. Außerdem liegt am Nordwestzipfel Möns der Fischerort Nyord. Dieses malerische Dorf ist komplett von einem Naturschutzgebiet umgeben. Dort haben viele seltene Vogelarten ihre Heimat. Deshalb ist gerade bei Vogelfreunden dieses Gebiet ein wahres El Dorado. Doch auch andere seltene Tier- und Pflanzenarten sind bei Nyord heimisch.

Im Südosten Möns liegt Klintholm Havn. Er ist in erster Linie bei Seglern als Anlegehafen beliegt. Doch auch Fischer fahren von dort raus aufs Meer und verkaufen dort auch ihre Fänge.